warum schreibt man Dinge auf? Keine Ahnung! Weil man sie sich so besser merken kann? Ja, aber ich bin kein Knowlegekeeper. Da ist doch der Heilige Geist, auf den möchte ich mich mehr verlassen als auf meine Schreibkunst. Aber warum schreibt man dann auf? Zum Erinnern? Nein, jeden Tag gibt es was neues, man muss nicht alles erinnern, oftmals schaut man sich die Dinge, die man mal geschrieben hat, sowieso nicht mehr an, weil sie von gestern sind, längst nicht mehr aktuell. Aber der Ausdruck, was ist mit ihm, wie wird man ihm gerecht? Noch einmal keine Ahnung!
„Dem, der hat, dem wird gegeben und dem, der nicht hat, wird auch das genommen was er hat!“ Für mich war das heute ein Erziehungswort. Es ist ein Wort, was meiner Welt nicht entspricht und was mich deshalb herausfordert. Es bedeutet für mich, dem das Beste zu geben und alles, was ich habe, den ich so am meisten liebe. Damit merke ich, wie ich alles habe, um alles zu geben, allen Menschen und damit gebe ich IHM, wie wahnsinnig. Ich möchte geben, weil ich habe. Ja dieses Wort ist schwer, aber ich fordere heraus, streitet mit mir und redet mit mir und erzählt, was es euch bedeutet. Wie es lebt und wie es das hält, was es verspricht.
Ja, es fängt hier oben in meinen Gedanken an, dieses Wort, es geht weiter und verändert mein Herz und ist wie Balsam, weil darin Liebe ist und Hoffnung. Wo gibt es ein vergleichbares Wort, auf das ich mich so verlassen kann? Dem ich so glauben kann, wie diesem? Es ist so lebendig und macht mich zu einem neuen Menschen!
Und dann muss ich nur über die Helga neben mir lachen, die ein Lied, das sie gar nicht kennt, in voller Imbrunst mitsingt … total schief, aber wunderschön!
Wie sagt man…? Ruhe in Frieden M.N.! Oder eher… lass rocken!